Kostenloser Versand ab €200*
{{ aa_name() }}
Alle Kategorien
Geschenke
Gesunde Luft
Winter-Accessoires
Winterspielzeuga
Deckeneinbauleuchten
{{ bb_name() }}
Japandi Deckenleuchten

Japandi Deckenleuchten

Japandi Deckenleuchten entstehen aus einer Subtraktion. Der Stil legt die japanische Reduktion über die skandinavische Materialwärme und streicht alles, was nicht Fläche, Kante oder Licht ist: kein Ornament, keine sichtbare Verschraubung, kein Glanz. Was bleibt, sind Papier und Leinen als Diffusor, helles Eschen- oder Eichenholz, mattschwarzes schlankes Metall, gelegentlich ungeglasierte Keramik, Gips oder Beton.

An der Decke ist diese Sprache besonders anspruchsvoll, weil eine Deckenleuchte immer sichtbar bleibt. Sie kann sich nicht wie eine Tischleuchte zurückziehen. Deshalb entscheidet die Bauform hier mehr als bei jedem anderen Stil: Ein zu großer Zylinder wirkt schwer, ein zu kleiner verschwindet.

Erst die Bauform wählen

Unter diesem Begriff versammeln sich mehrere Konstruktionen mit sehr verschiedenen Anforderungen. Die Deckenhöhe entscheidet zuerst.

Bauformen und wo sie funktionieren BauformDeckenhöheEinsatz Anliegende Deckenschale aus Stoff, Papier oder Opalglasab 2,30 mFlur, Schlafzimmer, Laufzonen Abgependelter Zylinder oder Kegelab 2,50 mEsstisch, Kücheninsel, Sessel Dreiflammige Gruppe an einer Rosetteab 2,60 mlanger Tisch, Tresen, offener Wohnraum Papierballon oder Reispapierschirmab 2,50 mRaummitte, Schlafzimmer, Leseecke

Für abgependelte Formen gilt: Unterkante 70 bis 80 cm über der Tischplatte, in der freien Raummitte mindestens 2,10 m über dem Boden. Der Durchmesser folgt der Tischbreite – die Leuchte bleibt schmaler als der Tisch, mit mindestens 15 cm Luft an jeder Längsseite.

Was der Bestand zeigt

82 Modelle stehen hier, der weit überwiegende Teil von Lucide, dazu Entwürfe von Fabbian, Candellux, Nowodvorski, Aldex, Nordlux, Thoro und BAZAR BIZAR. Die Zahlen sind Untergrenzen, weil nicht jedes Merkmal bei jedem Modell gepflegt ist.

Verteilung der Hauptmerkmale MerkmalAusprägungModelle MaterialMetall, meist mattschwarz oder sandfarben33 Textil32 Holz10 Glas, Keramik, Gips, Papier, Beton31 HauptfarbeSchwarz22 Weiß19 Holzton und Beige23 Lichtpunkteeinflammig52 drei- bis achtflammig26 FassungE2771 Leuchtmittelnicht im Lieferumfang73 SchutzartIP20, trockene Innenräume75

Die Materialverteilung ist die aufschlussreichste Zeile: Metall und Textil liegen fast gleichauf, und dahinter folgt eine ungewöhnlich breite Gruppe aus Keramik, Gips, Papier und Beton. Das ist der Kern des Stils – Metall liefert die Kante, alles andere liefert die Oberfläche, die das Licht weich macht. Reines Metall ohne diffusen Partner wäre nicht Japandi, sondern minimalistisch.

Japandi nimmt weg, Boho legt an

Beide Stile arbeiten mit Naturmaterial, ungefärbtem Textil und warmem Holz, und genau deshalb werden sie verwechselt. Die Richtung ist entgegengesetzt: Japandi entfernt so lange, bis eine ruhige Form übrig bleibt – eine Fläche, eine Kante, ein Material pro Objekt. Boho schichtet, bis der Raum bewohnt aussieht – geknotetes Garn, Fransen, gemusterter Schattenwurf, mehrere Texturen im selben Blickfeld. Wer die andere Richtung prüfen will, findet sie bei den Deckenlampen Boho.

Warum die Lichtqualität hier alles trägt

Ein Raum ohne Ornament hat nichts, hinter dem sich schlechtes Licht verstecken könnte. Drei Werte entscheiden.

Lichtfarbe

2700 K für Wohnräume, 3000 K allenfalls in der Küche. Helles Holz und ungebleichtes Leinen kippen ab 4000 K ins Graue, und mattschwarzes Metall wirkt dann blaustichig statt tief.

Farbwiedergabe

Ra 90 oder besser. Die Palette besteht aus wenigen, eng benachbarten Naturtönen; bei schlechter Farbwiedergabe fallen sie zu einem einzigen Beige zusammen, und der Stil verliert seinen einzigen visuellen Reiz.

Blendung

Papier, Leinen und Opalglas schirmen von selbst ab. Bei offenen Metallformen mit sichtbarer Fassung gehört eine mattierte oder kopfverspiegelte Lampe hinein – ein sichtbarer Leuchtdraht ist der eine harte Kontrast, den dieser Stil nicht verträgt.

E27 in 71 Fällen bedeutet, dass Sie diese drei Werte selbst bestimmen: Die Leuchte gibt die Form vor, die Lichtqualität wählen Sie über das Leuchtmittel.

Die anderen Bauformen im selben Stil

Über dem Esstisch übernehmen Japandi Pendelleuchten, an der Wand die Wandleuchten Japandi, die im Schlafzimmer den Nachttisch frei halten. Wer die Reduktion noch weiter treiben will, bis nur ein geometrisches Volumen ohne jedes Naturmaterial übrig bleibt, findet das bei den minimalistischen Deckenleuchten.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich Japandi von skandinavischem Design?

Skandinavisch ist heller, weißer und funktional; Japandi bringt die japanische Seite hinzu: dunklere Akzente, asymmetrische Anordnungen, Papier als Material und ein deutlich höherer Anteil an leerer Fläche. Ein weißer Opalschirm auf Birke ist skandinavisch, derselbe Schirm mit mattschwarzem Rahmen an einem asymmetrischen Ausleger ist Japandi.

Wie viel Licht liefert ein Papier- oder Stoffschirm?

Weniger als eine offene Leuchte gleicher Leistung, dafür gleichmäßiger. Für ein Wohnzimmer von 20 Quadratmetern rechnen Sie mit 1800 bis 2500 Lumen insgesamt und planen eine zweite Lichtquelle ein.

Passt der Stil in eine Wohnung mit 2,40 m Deckenhöhe?

Ja, mit anliegenden Deckenschalen statt Pendeln. Der Stil braucht Ruhe, keine Höhe – eine flache Stoff- oder Opalscheibe erfüllt ihn vollständig.

Vergilbt Reispapier?

Ja, langsam und vor allem im direkten Sonnenlicht. Papierschirme sind Verbrauchsmaterial mit langer Lebensdauer; sie lassen sich bei vielen Modellen einzeln ersetzen.

Wie reinigt man Stoff- und Papierschirme?

Trocken absaugen mit Bürstenaufsatz auf niedriger Stufe. Kein feuchtes Tuch: Leinen bekommt Ränder, Papier wellt sich und trocknet nicht mehr glatt.