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Lichtmasten

Lichtmasten

Lichtmasten und Mastleuchten heben die Leuchte auf Arbeitshöhe und verteilen das Licht gleichmäßig über Garten, Wege, Einfahrt und Parkplatz. Kurz gesagt: Der richtige Lichtmast entscheidet, ob abends Treppe und Zufahrt klar zu sehen sind – oder nur zu erahnen. In dieser Kategorie finden Sie Mastleuchten für Garten und Park sowie Lichtmasten für Wege und Straßen: aus Aluminium und Stahl, in Höhen von 2,6 bis 6 Metern, vorbereitet für moderne LED-Technik.

Wissen Sie, was am häufigsten Fragen aufwirft? Nicht der Kauf selbst, sondern die passende Höhe, das Material und die Montageart für den konkreten Standort. Dieser Ratgeber führt Sie durch jede dieser Entscheidungen – mit konkreten Zahlen, Tabellen und einem FAQ-Teil.

Was ist ein Lichtmast – und woraus besteht er?

Ein Lichtmast (bei niedrigeren, dekorativen Varianten auch Mastleuchte oder Kandelaber genannt) ist eine senkrechte Tragkonstruktion mit Aufnahme für die Leuchte – aufgesetzt am Kopf oder am Ausleger. Innen läuft die Zuleitung; ab etwa 4 m gibt es eine Revisionsklappe mit Sicherungsklemme. Ein typisches Set besteht aus Mast, Fundament oder Erdteil, optionalem Ausleger und der LED-Leuchte – aufeinander abgestimmt, von Kopfdurchmesser bis Windlastklasse.

Arten von Mastleuchten und Lichtmasten

Unterschieden wird meist nach Einsatz, Material und Querschnitt. Im Garten- und Parkbereich zählen vor allem:

  • Mastleuchte / Wegeleuchte auf Mast – klassisch mit Laterne oder Kugel, 2,6–4,5 m, für Wege, Terrassen und Eingänge.
  • Kandelaber – oft mehrarmig, mit nostalgischem Charakter, für Parks, Vorgärten und repräsentative Zufahrten.
  • Lichtmast mit Ausleger – der Ausleger rückt die Leuchte über Weg oder Fahrbahn; ab 6 m für Wohnstraßen und Parkplätze.
  • Pollerleuchte – niedrige Alternative für Beeträumte und Wegkanten (unter 1 m), wenn kein hoher Mast nötig ist.
  • Multifunktionsmast – mit Platz für Kamera oder Lautsprecher; ein Mast statt zweier Konstruktionen.

Beim Querschnitt gibt es runde (konische), quadratische und achteckige Masten. Im Garten entscheidet vor allem die Optik, an der Straße auch Aerodynamik und Windlastklasse.

Aluminium, Stahl oder Edelstahl – welches Material?

Diese Frage kommt in fast jedem Beratungsgespräch. Jedes Material hat seinen Charakter:

MaterialVorteileZu beachtenIdeal für AluminiumLeicht, rostfrei, elegant; eloxiert oder pulverbeschichtet in RAL-FarbenHöherer Preis als StahlGarten, Park, repräsentatives Umfeld Stahl feuerverzinktSehr stabil, günstig, große HöhenauswahlSchwerer; braucht Beschichtung (Verzinkung + Pulver)Straßen, Parkplätze, Wohnstraßen EdelstahlHochwertige Optik, sehr korrosionsbeständigPreisintensivModerne Architektur, Küstennähe

Ehrlich? Für den typischen Garten gewinnt meist Aluminium – leicht, elegant und rostfrei. Feuerverzinkter Stahl punktet dort, wo Budget und Belastung zählen; Edelstahl setzt ein Design-Statement.

Welche Höhe sollte der Lichtmast haben?

Die Regel ist einfach: Je höher der Mast, desto größer der Abstand und die ausgeleuchtete Fläche – aber auch stärker die Leuchte und solider das Fundament. Die Tabelle hilft bei der Zuordnung:

HöheWoRichtwert Abstand 2,6–3 mWege, Terrassen, Eingängeca. 8–12 m 4–4,5 mGartenwege, Einfahrten, private Parkplätze, Geh- und Radwegeca. 12–16 m 6 mWohnstraßen, größere Parkplätze, Kreisverkehreca. 20–25 m

Unsicher? Grenzen Sie die Auswahl mit dem Höhenfilter auf Masten mit 3 m, 4 m, 4,5 m oder 6 m ein. Im Garten- und Wohnbereich wird am häufigsten der Bereich 4–4,5 m gewählt.

Montage und Fundament

Die Art der Verankerung ist so wichtig wie die Höhe – sie entscheidet über die Standfestigkeit auf Jahre:

  • Erdspieß / einbetonieren – bei niedrigen Gartenmasten wird das Erdteil direkt gesetzt oder einbetoniert; schnell und günstig (meist bis 4 m).
  • Mast auf Fundament (Ankerkorb) – mit Schrauben auf ein vorgefertigtes Betonfundament montiert; Standard bei höheren Masten und an Straßen.
  • Bodenplatte – aufgeschraubte Platte für festen Untergrund.
  • Revisionsklappe und Erdung – Zugang zur Sicherungsklemme; die Erdung ist Voraussetzung für die sichere Installation.

Bei Straßenmasten sind die Norm EN 40 und die Windlastklasse maßgeblich – sie richtet sich nach Höhe und Windangriffsfläche der Leuchte. Im Garten sind die Anforderungen milder, ein solides Fundament zahlt sich dennoch aus.

Leuchten, Ausleger und Schutzart

Prüfen Sie vor dem Kauf den Kopfdurchmesser (verbreiteter Standard: Ø60 mm) und die Befestigung: aufgesetzt auf das Rohr oder am Ausleger. Für die Außenmontage zählt die Schutzart: IP44 genügt im geschützten Bereich, IP54 bis IP65 sind für frei stehende Masten die sichere Wahl. Als Lichtquelle dominieren LED-Module und E27-Fassungen für LED-Retrofit. Ein Bewegungsmelder spart Energie und erhöht die Sicherheit an Eingang und Einfahrt.

Farben und Oberflächen

Die Oberfläche entscheidet über Optik und Langlebigkeit. Am häufigsten sind:

  • Feuerverzinkung – sehr widerstandsfähige Schutzschicht auf Stahl, oft als Basis für die Beschichtung.
  • Pulverbeschichtung – volle RAL-Palette; beliebt sind Anthrazit, Schwarz und Grau.
  • Eloxierung – für Aluminium; harte, elegante, kratzfeste Oberfläche.

Dunkle Töne treten tagsüber in den Hintergrund, abends übernimmt das Licht die Bühne. Stimmen Sie die Farbe auf Fassade und übrige Außenmöblierung ab.

Beleuchtung planen – kurze Checkliste

  • Abstände messen und die Punkte markieren, die sichtbar sein müssen (Treppe, Einfahrt, Tor).
  • Höhe an Fläche und gewünschten Abstand anpassen.
  • Material wählen: Aluminium für Optik, Stahl für Belastung, Edelstahl fürs Design.
  • Montage festlegen: Erdspieß/einbetonieren oder Fundament.
  • LED-Leuchte, Lichtfarbe und Befestigung (aufgesetzt/Ausleger) abstimmen.
  • Schutzart (IP54/IP65) und ggf. Bewegungsmelder prüfen.

Haltbarkeit und Pflege

Ein gut geschützter Mast hält viele Jahre. Feuerverzinkter, pulverbeschichteter Stahl und eloxiertes Aluminium sind praktisch wartungsfrei – es genügen eine regelmäßige Kontrolle der Sicherungsklemme, das Nachziehen der Verbindungen und ein Blick auf die Beschichtung nach dem Winter.

Lichtfarbe, Farbtemperatur und Steuerung

Nicht nur der Mast entscheidet über die Wirkung, sondern auch das Licht, das an ihm hängt. Im Garten wirkt warmweißes Licht (2700–3000 K) am besten — gemütlich und weniger anziehend für Insekten. Für Wege, Parkplätze und Straßen eignet sich neutralweiß (4000 K), weil es Kontraste und Farben besser wiedergibt. Drei Extras lohnen sich:

  • Dämmerungssensor — der Mast schaltet bei Sonnenuntergang ein und im Morgengrauen aus.
  • Bewegungsmelder — volle Helligkeit nur bei Annäherung, sonst gedimmt.
  • Dimmen und Zonensteuerung — nächtliche Leistungsabsenkung spart Energie und reduziert Lichtverschmutzung.

Den passenden Lichtstrom wählen

Es geht nicht um „so hell wie möglich", sondern um gleichmäßiges, angenehmes Licht. In der Praxis genügt für einen Gartenweg eine Leuchte mit 800–1500 lm, für eine Wohnstraße greift man zu 3000–6000 lm und mehr. Achten Sie auf die Lichtverteilung — asymmetrisch über die Fahrbahn, symmetrisch auf den Platz — und auf den nach oben abgestrahlten Anteil (ULOR). Weniger Aufhellung des Nachthimmels bedeutet besseren Schlaf und weniger Lichtverschmutzung.

Gestaltungsideen mit Mastleuchten

Ein paar bewährte Szenarien für den Einstieg:

  • Zufahrt / Allee — eine Reihe niedriger Masten im gleichen Rhythmus führt den Blick zum Haus.
  • Terrasse und Sitzbereich — ein einzelner, höherer Mast mit warmem Licht statt vieler Punkte; weniger Schatten im Gesicht.
  • Gartenwege — Masten mit 2,6–3 m alle paar Meter, ergänzt durch niedrige Leuchten an den Pflanzen.
  • Parkplatz und Einfahrt — Masten mit 4–6 m und breit strahlender Leuchte, um dunkle Zonen zu vermeiden.

Ein guter Tipp: Planen Sie Licht in Schichten — Masten liefern das Grundlicht, Bodenstrahler und Wandleuchten setzen Akzente.

Häufig gestellte Fragen

Welche Höhe für den Garten?

Für Wege und Terrasse reichen 2,6–3 m, für Gartenwege und Einfahrt sind 4–4,5 m ideal. Höhere 6-Meter-Masten bleiben Wohnstraßen und größeren Parkplätzen vorbehalten.

Aluminium oder Stahl?

Aluminium ist leichter, rostet nicht und wirkt im Garten hochwertiger; feuerverzinkter Stahl ist günstiger und robuster bei höherer Belastung. Fürs repräsentative Umfeld Aluminium, für stark genutzte Wege Stahl.

Passen LED-Leuchten auf die Masten?

Ja. Die Masten dieser Kategorie sind für LED-Leuchten vorbereitet – aufgesetzt am Kopf oder am Ausleger. Achten Sie auf den Kopfdurchmesser (oft Ø60 mm) und die Art der Befestigung.

Erdspieß, einbetonieren oder Fundament?

Niedrige Gartenmasten werden meist einbetoniert oder gesetzt. Masten ab etwa 4 m stehen auf einem vorgefertigten Fundament mit Ankerkorb – sicherer und an Straßen vorgeschrieben.

Welche Schutzart brauche ich?

Im geschützten Bereich genügt IP44, für frei stehende Masten im Regen sind IP54 bis IP65 empfehlenswert. Die Schutzart betrifft vor allem die Leuchte.

Ist der Mast vor Korrosion geschützt?

Stahlmasten sind feuerverzinkt und pulverbeschichtet, Aluminiummasten eloxiert oder in RAL lackiert. So trotzen sie Regen, Frost und Sonne über viele Jahre.

Welchen Abstand zwischen den Masten?

Der Abstand wächst mit der Höhe: bei 3 m rund 8–12 m, bei 4–4,5 m etwa 12–16 m, bei 6 m bis zu 20–25 m. Der genaue Wert hängt von Lichtstrom und Optik der Leuchte ab.

Welche Lichtfarbe für den Garten?

Empfohlen wird warmweiß 2700–3000 K — gemütlich und weniger insektenanziehend. Neutralweiß 4000 K passt besser zu Parkplätzen und Straßen.

Lohnt sich ein Bewegungsmelder?

Ja, wenn der Mast Eingang, Tor oder Einfahrt beleuchtet — das Licht schaltet nur bei Bedarf, das spart Energie und erhöht die Sicherheit.

Wie viele Lumen brauche ich?

Für einen Gartenweg reichen meist 800–1500 lm, für eine Wohnstraße 3000–6000 lm und mehr. Wichtiger als die Zahl ist die gleichmäßige Lichtverteilung.

Bereit für die Wahl? Sehen Sie sich die Modelle oben an, nutzen Sie den Höhen- und Materialfilter – und wenn Sie eine große, offene Fläche aus einem einzigen hohen Punkt ausleuchten möchten, entdecken Sie unsere Flutlichtmasten.