Eine Leseleuchte unterscheidet sich von jeder anderen Leuchte durch genau eine Sache: Sie soll eine Fläche von der Größe einer Buchseite ausleuchten, nicht den Raum. Alles Weitere folgt daraus.
Der Platz: hinter der Schulter
Das Licht soll über die Schulter fallen, von der Seite gegenüber der Lesehand. Steht die Leuchte davor, spiegelt sie auf dem Papier; steht sie mittig hinter Ihnen, werfen Sie Ihren eigenen Schatten auf die Seite. Die Unterkante des Schirms gehört etwa auf Schulterhöhe der sitzenden Person, also 100 bis 120 cm über dem Boden.
Welche Bauform
BauformZum Lesen
Mit GelenkarmAm besten — Winkel exakt auf Sessel und Person einstellbar
Gerichtet, Schirm nach untenSehr gut, wenn die Höhe zum Sessel passt
BogenleuchteGut, wenn der Sessel frei im Raum steht
Mit Stoffschirm, streuendStimmungslicht, nicht zum Lesen
Lichtstrom und Lichtfarbe
400 bis 600 Lumen auf das Buch gerichtet. Tagsüber verbessern 3500 bis 4000 K den Kontrast der Buchstaben, abends sind 2700 bis 3000 K angenehmer — eine dimmbare Leuchte oder eine mit einstellbarer Lichtfarbe schlägt daher jede feste Einstellung.
Details, die den Unterschied machen
Ein Fuß- oder Schnurschalter in Reichweite, sonst müssen Sie jedes Mal aufstehen. Ein schwerer, standfester Fuß, besonders bei ausladendem Arm. Und das Kabel entlang des Möbels, nicht quer durch den Weg.
Häufige Fragen
Welche Stehlampe zum Lesen?
Eine mit Gelenkarm und gerichtetem Schirm, 400 bis 600 Lumen, mit Schalter in Reichweite.
Von welcher Seite soll das Leselicht kommen?
Über die Schulter, von der Seite gegenüber der Hand, die das Buch hält.
Eignet sich eine Leuchte mit Stoffschirm zum Lesen?
Eher nicht. Sie streut das Licht in den Raum, statt es auf die Seite zu bündeln.
Siehe auch Bodenlampen und Nachttischlampen.