GFA1870 ist ein lineares Leuchtmodul für die 48-V-Magnetschiene, 45,9 cm lang und nur 1,9 cm breit. Das weiße Profil verbirgt ein schwarzes Raster mit einer Reihe einzelner Linsen, tief ins Gehäuse zurückgesetzt.
Nur für das 48-V-Magnetsystem
Die Leuchte arbeitet mit 48 V und hat Schutzklasse III, wird also mit Sicherheitskleinspannung versorgt. Das ist kein Strahler für eine gewöhnliche 230-V-Schiene — das Modul rastet magnetisch in das Profil des Niedervoltsystems ein, und das Vorschaltgerät sitzt außerhalb der Leuchte, auf der Schienenseite.
Die Folge ist praktisch: Vor dem Kauf braucht es eine Magnetschiene desselben Systems und ein Netzteil mit Leistungsreserve. Dafür hält das Modul magnetisch, lässt sich ohne Werkzeug entlang der Schiene verschieben und tauschen, ohne die Installation zu trennen.
Raster und 40°-Kegel
Die Dioden sitzen einzeln in einem schwarzen Raster, tief unter der Profilkante. Im schrägen Blick sieht man einen dunklen Schlitz statt einer Reihe leuchtender Punkte — die Lichtquelle bleibt außerhalb des Blickfelds dessen, der unter der Schiene steht.
Der Kegel beträgt 40°, das Licht fällt also in einem schmalen Streifen entlang der Modullinie und verteilt sich nicht im ganzen Raum. Die Farbwiedergabe liegt über Ra 90, bei Ausstellungsbeleuchtung ein spürbarer Wert: Stoffe, Holz und Leder behalten darunter ihre eigene Farbe.
Maße und Lichtstrom
Das Modul misst 45,9 cm und ragt mit Adapter 2,75 cm unter die Schiene — das Profil allein ist nur 1,4 cm hoch. Es wiegt 0,22 kg, mehrere Stück auf einer Schiene belasten die Abhängung also nicht.
Bei 20 W Aufnahme gibt es 1600 lm bei 3000 K ab, also warmweiß. Der Hersteller nennt 25 000 Betriebsstunden; die Dioden sind fest eingebaut und nicht austauschbar.
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