Eine Mietwohnung hat ihre eigenen Regeln: keine Löcher in den Wänden, keine verlorene Kaution wegen eigenmächtiger Installationen. Das Problem: Gute Beleuchtung wird meist mit einer verschraubten Wandleuchte oder in die Decke eingelassenen Spots assoziiert. Zum Glück lässt sich eine Wohnung wirklich gut beleuchten, ohne je eine Bohrmaschine anzufassen – man muss nur die richtigen freistehenden Lampen, selbstklebenden LED-Streifen und Akku-Lösungen wählen. Hier ist der komplette Plan.
Im Eigenheim wird die Beleuchtung einmal geplant, und die Elektroinstallation wird dauerhaft darauf abgestimmt. Bei einer Mietwohnung liegen die Prioritäten anders: Wichtig ist, was du beim Umzug mitnehmen kannst, was keine Spur an der Wand hinterlässt und was sich in wenigen Minuten montieren lässt, ohne einen Elektriker zu rufen. Das bedeutet: kein Bohren, keine dauerhafte Montage – stattdessen Lampen, die einfach stehen, Klebestreifen, die sich spurlos wieder lösen, und Akku-Lösungen, die überall dort funktionieren, wo sie gerade gebraucht werden.
Die einfachste Lösung ist die naheliegendste: eine Steh- oder Tischlampe, die einfach steht und in eine normale Steckdose eingesteckt wird. Kein Bohren, keine Montage – und beim Umzug reist die Lampe mit dem restlichen Mobiliar mit.
Bei der Wahl einer solchen Lampe für eine Mietwohnung lohnt es sich, auf einen vielseitigen Stil zu setzen, der entweder dem nächsten Mieter gefällt oder sich einfach problemlos in einen Karton packen lässt – und alles zu vermeiden, was fest auf ein bestimmtes Interieur zugeschnitten ist.
LED-Streifen mit selbstklebendem 3M-Klebeband sind eine der einfachsten Möglichkeiten, Licht ohne Spuren an der Wand hinzuzufügen – klebe sie unter einen Schrank, an eine Fußleiste oder hinter den Fernseher, und löse sie beim Auszug ab, ohne die Oberfläche zu beschädigen (am besten langsam und im Winkel, damit keine Farbe auf schwächeren Untergründen abgeht).
Klebe den Streifen auf eine saubere, fettfreie Oberfläche – Staub oder Fett in der Küche verkürzen die Lebensdauer des Klebers erheblich. Hält der Kleber nach einer Weile trotzdem nicht mehr, lassen sich mit Montageschienen (für viele Modelle separat erhältlich) die Streifen anschrauben oder einklipsen, ohne die Wand selbst zu berühren.
Akku-Lampen, die per USB-C geladen werden, lösen Situationen, in denen keine Steckdose in der Nähe ist oder du einfach kein Kabel quer durchs Zimmer legen möchtest. Sie eignen sich als tragbares Leselicht für den Sessel, zusätzliche Beleuchtung auf dem Balkon ohne Elektroinstallation oder als Ersatzlichtquelle bei einem Stromausfall.
Das Angebot an dekorativen Akku-Lampen ist auf dem Markt noch schmaler als bei netzbetriebenen Lampen, aber Camping-Leuchten und LED-Taschenlampen mit USB-C-Ladung funktionieren hervorragend als praktisches, tragbares Zusatzlicht in einer Wohnung, in der du nichts fest installieren möchtest.
Die einfachste aller Lösungen: ein Nachtlicht, das direkt in eine Wandsteckdose gesteckt wird, ganz ohne Kabel und ohne eine Lampe, die auf dem Boden steht. Es eignet sich für den Flur, neben dem Bett oder im Bad als sanftes Orientierungslicht in der Nacht – man braucht nur eine freie Steckdose in Reichweite.
Neben den Lampen selbst lohnt sich ein Blick auf Montagezubehör, das kein Bohren erfordert:
Prüfe bei der Wahl des Montageklebers immer die angegebene Tragkraft und den Oberflächentyp, für den er gedacht ist – Tapete, glatte Farbe und roher Putz verhalten sich unterschiedlich, und ein nicht passender Kleber kann beim Ablösen die Beschichtung mit abreißen.
Bei der Planung der Beleuchtung für eine Mietwohnung lohnt es sich, von Anfang an an den nächsten Umzug zu denken:
Gute Beleuchtung in einer Mietwohnung braucht keine Bohrmaschine – eine Kombination aus freistehenden Lampen, 3M-Klebe-LED-Streifen und Akku-Lösungen, passend dort eingesetzt, wo gerade Licht fehlt, reicht völlig aus. All das kannst du bei deinem nächsten Umzug mitnehmen, ohne Spuren an den Wänden oder Ärger mit der Kaution. Die volle Auswahl findest du bei Akku-Lampen, LED-Streifen und Nachtlichtern.