Eine flache Deckenlampe ist im Bad meist die vernünftigste Lösung: Sie baut niedrig, verträgt Feuchtigkeit, wenn die Schutzart stimmt, und lässt sich abwischen. Pendelleuchten haben im Bad selten etwas verloren – zu nah an Dampf, zu nah am Kopf.
Schutzart zuerst
IP44 ist die Zahl, die Sie im Bad brauchen: geschützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Direkt über der Dusche darf es IP65 sein. Außerhalb der Schutzbereiche – also über der Tür, über der Waschmaschine – genügt formal IP20, aber eine Leuchte, die den ganzen Raum abdeckt, ist einfacher zu planen.
Größe und Helligkeit
BadgrößeDurchmesserLichtstrom
bis 5 m² (Gäste-WC)25–30 cmca. 800–1200 lm
5–10 m²30–40 cmca. 1500–2000 lm
über 10 m²40 cm oder zwei Leuchtenab 2200 lm
Warum 3000 K und nicht 6500 K
Sehr kaltweißes Licht lässt Fliesen bläulich und Haut fahl wirken. 3000 K ist der Kompromiss, in dem das Bad morgens wach macht und abends noch angenehm ist. Am Spiegel darf es mit 4000 K neutraler sein – dort geht es um Farbtreue, nicht um Stimmung.
Häufige Fragen
Welche IP-Schutzart braucht eine Badlampe?
IP44 als Regel, IP65 direkt über der Dusche, IP20 nur weit außerhalb der Schutzbereiche.
Wie viel Licht braucht ein kleines Bad?
Für ein 4-m²-Bad reichen etwa 1000 lm Grundlicht plus Spiegelbeleuchtung.
Dürfen Deckenlampen im Bad dimmbar sein?
Ja, sofern Leuchte und Dimmer dafür freigegeben sind. Gerade nachts ist ein gedimmtes Bad angenehmer als volle Helligkeit.
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