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Deckenleuchten für die Küche

Deckenleuchten für die Küche

Küchenbeleuchtung an der Decke hat eine Aufgabe, die gern übersehen wird: Sie muss die Arbeitsplatte erreichen, nicht die Mitte des Fußbodens. Eine einzelne Leuchte in der Deckenmitte stellt Sie zwischen Licht und Schneidebrett — Sie arbeiten im eigenen Schatten.

Eine Anordnung, die funktioniert

  • Eine Reihe Spots entlang der Küchenzeile, 60 bis 80 cm von der Wand entfernt — so fällt das Licht von vorn auf die Arbeitsplatte.
  • Eine allgemeine Leuchte in der Mitte als Ergänzung, nicht als einzige Quelle.
  • Eigenes Licht über der Kochinsel — Pendelleuchten oder ein Schienensystem.
  • Abstand von 80 bis 100 cm zwischen den Spots, damit sich die Lichtkegel überlappen.

Lichtstrom und Lichtfarbe

Die Arbeitsplatte braucht 300 bis 500 Lux, deutlich mehr als ein Wohnzimmer. Eine Lichtfarbe von 3500 bis 4000 K gibt Lebensmittel farbtreu wieder; sehr warme 2700 K lassen Fleisch und Gemüse anders aussehen, als sie sind.

Reinigung

In der Küche setzt sich Fett auf allem ab. Glattes Aluminium und beschichteter Stahl sind in Sekunden abgewischt. Offene Geflechte, Stoffschirme und tiefe Vertiefungen bekommen schon nach wenigen Monaten einen Film, der nicht mehr ganz weggeht.

Häufige Fragen

Wie viele Spots über der Arbeitsplatte?

Einer je 80 bis 100 cm Arbeitsplatte, mit jeweils etwa 400 bis 500 Lumen.

Welche Lichtfarbe in der Küche?

3500 bis 4000 K über der Arbeitsplatte. Im Essbereich dürfen es 3000 K sein, damit der Abend wärmer wirkt.

Reicht eine Deckenleuchte in der Küche?

Nein. Sie beleuchtet den Raum, lässt die Arbeitsplatte aber im eigenen Schatten — dafür braucht es zusätzliches Licht.

Siehe auch Pendelleuchten und Schienensysteme.