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Nachttischlampen Designer

Nachttischlampen Designer

Eine Nachttischlampe mit Designer-Handschrift ist die Leuchte, die Sie am häufigsten anfassen und am seltensten ansehen: Sie wird im Dunkeln bedient, mit einer Hand, oft im Liegen, und sie muss Licht zum Lesen geben, ohne den Menschen daneben zu wecken. Das sind mehr harte Anforderungen als bei jeder anderen Wohnraumleuchte – und deshalb ist die Nachttischleuchte die Bauform, bei der eine schöne Silhouette am wenigsten entschuldigt, wenn die Bedienung nicht stimmt.

Die richtige Höhe hängt an der Matratze, nicht am Nachttisch

Gemessen wird nicht ab Boden, sondern ab Matratzenoberkante. Damit das Licht auf die Seite eines Buchs fällt und nicht ins Gesicht, gehört die Unterkante des Schirms etwa 20 bis 30 cm über die Matratze – bei einer Betthöhe von 50 cm und einem gleich hohen Nachttisch ergibt das eine Leuchtenhöhe von rund 40 bis 55 cm. Ist der Nachttisch niedriger als das Bett, was bei Boxspringbetten der Regelfall ist, muss die Leuchte entsprechend höher sein, sonst leuchtet sie die Bettkante an und nicht das Buch.

Der zweite Maßfehler betrifft die Stellfläche. Nachttische sind häufig nur 30 bis 40 cm breit, und darauf sollen Leuchte, Brille, Buch und Telefon Platz haben. Ein Fußdurchmesser über 18 cm belegt die halbe Fläche. Bei kleinen Ablagen ist deshalb eine Wandleuchte oder eine Klemmleuchte am Bettrahmen die bessere Lösung – sie gibt den Nachttisch vollständig frei und lässt sich zudem exakt auf das Buch ausrichten.

Was am Bett zählt

Anforderungen an eine Leuchte am Bett AspektEmpfehlungWarum Höhe der Schirmunterkante20 bis 30 cm über der MatratzeLicht fällt auf das Buch, nicht ins Gesicht des Lesenden SchirmBlickdicht, nach unten offen, idealerweise schwenkbarDer Partner daneben bleibt im Dunkeln Lichtfarbe2200 bis 2700 KelvinWarmes Licht am Abend stört den Schlafrhythmus am wenigsten BedienungSchalter am Gehäuse oder Touchsensor, einhändig erreichbarEin Schnurschalter am Boden ist im Liegen nicht zu finden HelligkeitDimmbar, unterste Stufe deutlich unter 100 LumenNachts genügt ein Orientierungslicht, kein Leselicht FußdurchmesserUnter 18 cm bei schmalen NachttischenBuch, Brille und Glas brauchen den Rest der Fläche

Was eine Nachttischlampe zur Designer-Leuchte macht

Bei so kleinen Objekten liegt die gestalterische Leistung fast immer in einem einzigen Gedanken, der die Bedienung verändert. Zwei gegeneinander gestellte Halbkugeln, bei denen der obere Körper zugleich Schirm und Reflektor ist. Ein Metallschirm, der sich im Gelenk kippen lässt und damit aus einer Stimmungsleuchte eine Leseleuchte macht. Ein Griffbügel, der aus der Tischleuchte eine tragbare Leuchte macht, die abends mit ins Bad und morgens zurück wandert. Solche Ideen erkennen Sie daran, dass sie sich in einem Satz beschreiben lassen – alles andere ist Dekoration mit Preisschild.

Ein Nebeneffekt der jüngeren Entwicklung: Viele der überzeugendsten kleinen Leuchten arbeiten heute mit Akku und werden über USB geladen. Am Bett hat das einen sehr praktischen Vorteil, weil hinter dem Nachttisch keine Steckdose mehr gebraucht wird und die Leuchte an jede beliebige Stelle wandern kann. Achten Sie dabei auf die Laufzeit bei mittlerer Helligkeit und darauf, dass die Leuchte während des Ladens nutzbar bleibt.

Paarweise oder einzeln

An einem Doppelbett sind zwei gleiche Leuchten die ruhigere Lösung, und sie ersparen die abendliche Verhandlung darüber, wer noch liest. Wichtiger als die Symmetrie ist aber, dass jede Seite unabhängig schaltbar ist – zwei Leuchten an einem gemeinsamen Wandschalter sind am Bett praktisch unbrauchbar. Wenn nur eine Seite gelesen wird, genügt eine Leuchte, ergänzt um ein schwaches Orientierungslicht auf der anderen Seite.

Für Kinderzimmer gilt eine eigene Regel: Die Leuchte sollte nicht heiß werden, standfest sein und sich ohne Kraft bedienen lassen. Ein schwerer, breiter Fuß und ein geschlossener Schirm sind hier wichtiger als die Silhouette.

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Wenn der Nachttisch zu klein ist, übernimmt eine Design Wandleuchte neben dem Bett die Aufgabe. Größere Modelle für Sideboard und Beistelltisch stehen unter Designer Tischlampen. Für eine andere Handschrift am Bett führen Nachttischlampen im Retro-Look, Retro Nachttischlampen der Fünfziger und Sechziger sowie Nachttischlampen im Boho-Stil weiter.

Häufige Fragen

Wie hell soll eine Leselampe am Bett sein?

Für das Lesen im Bett reichen 200 bis 400 Lumen aus einem gerichteten Schirm völlig aus, sofern die Leuchte nah genug am Buch steht. Wichtiger als die Helligkeit ist die untere Dimmstufe: Eine Leuchte, die sich nicht unter etwa 50 Lumen regeln lässt, ist nachts zu hell für einen kurzen Blick auf die Uhr.

Stört warmes Licht den Schlaf weniger?

Warmweißes Licht mit 2200 bis 2700 Kelvin enthält weniger Blauanteil als neutralweißes und gilt am Abend als angenehmer. Genauso wichtig ist die Helligkeit: Eine sehr helle warme Leuchte wirkt stärker als eine gedimmte neutrale. Wer beides steuern kann, dimmt abends zuerst.

Touchdimmer oder mechanischer Schalter?

Ein Touchdimmer ist im Dunkeln leichter zu finden, weil die gesamte Leuchte als Bedienfläche dient, und schaltet meist in drei Stufen. Er verlangt jedoch ein metallisches Gehäuse und reagiert gelegentlich auf eine Katze. Ein mechanischer Dreh- oder Kippschalter am Sockel ist unempfindlicher und lässt sich blind ertasten.

Was tun, wenn der Partner vom Licht geweckt wird?

Blickdichter Schirm, nach unten offen, und wenn möglich schwenkbar – so bleibt das Licht auf der eigenen Seite. Eine kleine Wand- oder Klemmleuchte mit engem Ausstrahlwinkel löst das Problem noch sauberer als jede Tischleuchte, weil sie den Lichtkegel auf die Buchseite begrenzt.

Braucht eine Nachttischleuchte einen USB-Anschluss?

Praktisch ist es, weil damit eine Steckdose hinter dem Bett gespart wird. Prüfen Sie nur, ob der Anschluss auch dann Strom liefert, wenn die Leuchte ausgeschaltet ist, und welche Ladeleistung angegeben ist – bei sehr geringer Leistung dauert das Laden eines Telefons über Nacht länger als erwartet.