Kostenloser Versand ab €200*
{{ aa_name() }}
Alle Kategorien
Geschenke
Gesunde Luft
Winter-Accessoires
Winterspielzeug
Deckeneinbauleuchten
{{ bb_name() }}
Parkplatzbeleuchtung

Parkplatzbeleuchtung

Parkplatzbeleuchtung

Gute Parkplatzbeleuchtung lässt Autofahrer sicher einparken und Fußgänger Bordsteine, Pfützen und rangierende Fahrzeuge rechtzeitig erkennen. Am Wohnhaus, an der Pension oder vor dem kleinen Betrieb zählt dabei nicht maximale Helligkeit, sondern gleichmäßiges, blendfreies Licht, das auf der Stellfläche bleibt und nicht ins Schlafzimmer der Nachbarn fällt.

Ein Parkplatz stellt andere Anforderungen als ein Gartenweg. Eine Pollerleuchte am Beet darf einen hübschen Lichtkegel werfen, zwischen geparkten Autos hinterlässt derselbe Kegel dunkle Gassen. Deshalb entscheiden hier Lichtpunkthöhe, Lichtverteilung und robuste Gehäuse mehr als die Form der Leuchte.

Welche Vorschriften gelten für die Parkplatzbeleuchtung?

Für private Stellplätze am Haus gibt es keine Pflicht zur Beleuchtung und keine festen Luxwerte. Sobald Kunden, Gäste oder Mitarbeiter den Platz nutzen, greifen Planer auf Normen zurück:

  • DIN EN 12464-2 beschreibt die Beleuchtung von Arbeitsstätten im Freien und damit auch Parkflächen. Je nach Verkehrsaufkommen nennt sie etwa 5, 10 oder 20 lx bei einer Gleichmäßigkeit um 0,25.
  • DIN 67528 gilt für öffentliche Parkbauten und öffentliche Parkplätze, die jedem offenstehen. Sie bewertet zusätzlich vertikale und zylindrische Beleuchtungsstärke – also wie gut Gesichter und Personen zu erkennen sind, nicht nur der Boden.
  • ASR A3.4 ist für Betriebe interessant, deren Mitarbeiter auf dem Firmengelände parken.

Dazu kommt das Nachbarrecht: Licht, das dauerhaft in fremde Fenster scheint, kann als störende Lichtimmission gelten. Abgeschirmte Leuchten, die nur nach unten strahlen, vermeiden diesen Streit von Anfang an.

Leuchtentypen und Richtwerte

Situation Leuchtentyp Lichtpunkthöhe Mastabstand Lichtfarbe
Stellplätze am Einfamilienhaus Wandleuchte oder niedrige Mastleuchte 2–2,5 m bzw. 3–4 m 9–12 m 2700–3000 K
Pension, Praxis, Werkstatt Mastleuchte mit asymmetrischer Optik 3–5 m 12–18 m 3000 K
Mehrfamilienhaus, Hotel, Markt Mast- oder Auslegerleuchte 4–6 m 15–24 m 3000–4000 K
Großer Kundenparkplatz Auslegerleuchten, mehrere Richtungen 6–10 m 3- bis 4-fache Höhe 4000 K

Die Faustregel für den Abstand lautet: drei- bis viermal die Lichtpunkthöhe. Größere Flächen leuchtet man besser von mehreren Seiten aus als mit einem einzelnen starken Strahler, denn der Schatten hinter einem Auto verschwindet nur, wenn Licht aus einer zweiten Richtung kommt. Pollerleuchten markieren Ränder und Gehwege, eine Parkfläche allein beleuchten sie nicht – ein geparktes Auto verdeckt sie, eine Stoßstange knickt sie um.

Wer selbst überschlagen will: 1 lx entspricht 1 lm pro Quadratmeter. Eine Stellfläche für vier Autos mit rund 80 m² braucht bei 10 lx etwa 800 lm auf dem Boden. Weil ein Teil des Lichts danebengeht und Leuchten mit der Zeit verschmutzen, sollten sie zusammen etwa das Doppelte liefern – bei LED mit 100–150 lm/W sind das gerade einmal 11–16 W.

Worauf es bei der Leuchte ankommt

  • Schutzart: mindestens IP65. Wird die Fläche mit dem Hochdruckreiniger gesäubert, lieber IP66.
  • Schlagfestigkeit: IK08 oder höher, wo Ball, Fahrradlenker oder eine Autotür die Leuchte treffen können.
  • Optik: flache Abdeckung, kein Licht nach oben. Das schont Nachthimmel und Nachbarn und spart Strom.
  • Lichtfarbe: warmweiß um 3000 K gilt als insektenfreundlich und passt in Wohngebiete. 4000 K hilft, wenn eine Videoüberwachung Farben erkennen soll. Kaltweißes Licht über 5000 K blendet stärker und lockt mehr Insekten an.
  • Steuerung: Dämmerungsschalter, Zeitschaltuhr, Nachtabsenkung oder Bewegungsmelder. Am sparsamsten ist eine Grundhelligkeit, die bei Bewegung auf volle Leistung schaltet.

Installation und Pflege

Das Erdkabel zu den Masten liegt üblicherweise 60–80 cm tief, mit Trassenwarnband darüber und unter befahrenen Flächen im Schutzrohr. Den Anschluss an 230 V übernimmt eine Elektrofachkraft; Sensoren und Schaltuhr lassen sich am günstigsten gleich mit einbauen, solange der Graben offen ist. Damit die Anlage hält, reicht wenig: Abdeckungen einmal im Jahr reinigen, Dichtungen und Befestigungen prüfen, Hecken zurückschneiden, die das Licht abschatten.

Häufige Fragen

Wie lange darf die Beleuchtung nachts brennen?

Für private Außenbeleuchtung gibt es keine feste Uhrzeit. Kritisch wird es, wenn Licht die Nachtruhe der Nachbarn stört. Eine Nachtabsenkung ab etwa 22 Uhr oder ein Bewegungsmelder löst das Problem meist.

Was regelt die DIN 67528?

Sie betrifft öffentliche Parkhäuser und öffentlich zugängliche Parkplätze. Für den Stellplatz am Eigenheim ist sie nicht verbindlich, liefert aber gute Anhaltspunkte, worauf es bei Sicherheit ankommt.

Lohnt sich Parkplatzbeleuchtung mit LED-Solar?

Für selten genutzte Stellplätze ja. Im Dezember sind die Tage kurz und das Modul oft verschneit – für täglichen Betrieb ist Netzanschluss verlässlicher.

Ist eine Mastleuchte mit Bewegungsmelder sinnvoll?

Auf Flächen, die nachts meist leer stehen, ja. Wichtig ist eine Leuchte, die gedimmt weiterbrennt, damit der Platz nie ganz dunkel ist.

Welche Beleuchtung braucht eine Garage?

Innen deutlich mehr als draußen: helles, gleichmäßiges Deckenlicht, weil dort auch gewerkelt wird. Unter dem Carport genügt eine Decken- oder Wandleuchte ab IP44.

Wenn das Licht mit der Bewegung kommen soll, lohnt ein Blick auf Außenleuchten mit Bewegungsmelder. Mehr zu Leuchten für draußen im Allgemeinen: Außenleuchten.

Filter