LED-Außenstrahler sind das Arbeitstier der Außenbeleuchtung: viel Licht, wenig Aufwand, oft mit Bewegungsmelder. Die Kunst liegt darin, nicht zu viel davon zu installieren – ein überdimensionierter Strahler blendet die Nachbarn und macht den eigenen Garten dunkler, weil sich das Auge an die helle Fläche anpasst.
Wie viel Watt und wie viel Lumen?
| Anwendung |
Lichtstrom |
Grober Leistungsbereich |
| Hauseingang, Treppe |
700–1200 lm |
ca. 10 W |
| Einfahrt, Terrasse |
1500–2500 lm |
ca. 20–30 W |
| Hof, Werkstattzufahrt |
3000–5000 lm |
ca. 30–50 W |
Watt sagt bei LED wenig über die Helligkeit – vergleichen Sie Lumen. Ein moderner Strahler liefert grob 100 lm je Watt; wer aus Gewohnheit „150 W wie früher“ kauft, montiert eine Flutlichtanlage an die Garage.
Schutzart und Montage
Draußen ist IP65 der sinnvolle Standard: staubdicht und strahlwassergeschützt. Montieren Sie den Strahler leicht nach unten geneigt, nie waagerecht oder nach oben – sonst leuchten Sie in die Fenster gegenüber und in den Himmel. Ein Neigungswinkel von etwa 30–45° gegen die Fassade deckt die Fläche ab, die Sie tatsächlich nutzen.
Bewegungsmelder richtig einstellen
Drei Parameter entscheiden über den Alltag: Erfassungswinkel (90–180°), Reichweite (meist 8–12 m) und Nachlaufzeit. Stellen Sie die Reichweite so ein, dass der Strahler nicht bei jedem Auto auf der Straße anspringt – das ist der häufigste Grund, warum Nachbarn sich beschweren und der Strahler am Ende dauerhaft abgeschaltet wird.
Häufige Fragen
Wie viel Watt sollte ein LED Außenstrahler haben?
Für den Hauseingang genügen 10 W, für eine Einfahrt 20–30 W. Alles über 50 W ist im privaten Bereich fast immer zu viel.
Welches Licht für den Außenbereich?
3000 K wirkt einladend und zieht weniger Insekten an als 4000 K und mehr. Für reine Sicherheitsbeleuchtung ist 4000 K vertretbar.
Wie hoch montiert man einen Außenstrahler?
2,50–3,00 m. Tiefer blendet, höher streut das Licht zu weit.
Siehe auch Wandleuchten Außen für gestreutes Licht am Haus.