Kostenloser Versand ab €200*
{{ aa_name() }}
Alle Kategorien
Geschenke
Gesunde Luft
Winter-Accessoires
Winterspielzeug
Deckeneinbauleuchten
{{ bb_name() }}
Solar-Leuchtsteine

Solar-Leuchtsteine

Solar-Leuchtsteine

Ein Solar-Stein ist eine kabellose Gartenleuchte in Form eines Kiesels oder Findlings: Oben sitzt ein kleines Solarmodul, innen ein Akku und eine LED, und ein Dämmerungssensor schaltet das Licht abends von selbst ein. Bei Solarleuchten heißt „Stein“ vor allem Steinoptik – das Gehäuse soll im Beet wie ein natürlicher Stein wirken und tagsüber gar nicht als Lampe auffallen. Weil kein Netzanschluss nötig ist, braucht es weder Erdkabel noch Elektriker; die Leuchte arbeitet mit Schutzkleinspannung (Schutzklasse III).

Steinoptik: woraus Leuchtsteine bestehen

Massiver Stein in Kieselgröße lässt kein Licht durch, und dünne, durchscheinende Platten wären im Garten zu schwer und zu bruchempfindlich. Deshalb sind die meisten Solarsteine aus Polyresin, Kunstharz oder mattem PE-Kunststoff gefertigt. Ein milchig weißer oder grauer Kunststoffkörper leuchtet als Ganzes und wirkt nachts wie ein glimmender Kiesel. Gehäuse in Granit- oder Sandsteinoptik sind dagegen undurchsichtig: Hier tritt das Licht aus einem kleinen Fenster oder einem schwenkbaren Strahlerkopf aus, der Gräser oder einen Strauch von unten anleuchtet. Naturstein selbst taucht bei Solarleuchten eher als schwerer Sockel von Tisch- oder Standleuchten auf.

Groß oder klein? Typische Werte je Einsatzort

Die Faustregel: Ein größerer Stein trägt ein größeres Modul und einen kräftigeren Akku – und leuchtet damit länger und heller.

Einsatzort Passende Größe Schutzart Lichtfarbe
Steingarten, Kiesbeet kleine Kiesel 8–10 cm in Gruppen ab IP44 warmweiß 2700–3000 K
Gartenteich, Bachlauf mittlere Steine 12–20 cm am Ufer IP65, nie ins Wasser warmweiß oder RGB
Terrasse, Rasenkante große Steine 25–40 cm IP65 tageslichtweiß 4500 K oder Farbwechsel
Strauch, Gräser Strahler im Steingehäuse ab IP44 warmweiß, um 15 lm

Kleine Kiesel haben oft nur eine winzige Knopfzelle mit rund 40 mAh und geben wenige Lumen ab – Akzente, keine Beleuchtung. Mittlere Steine nutzen meist einen austauschbaren NiMH-Akku im AA-Format mit 300–400 mAh. Große Modelle bringen Module um 0,4 Wp und Lithium-Ionen- oder NiMH-Akkus mit, die im Sommer bis zu 10 Stunden durchhalten. Für Wege oder den Hauseingang reicht das nicht; dort sind 100–200 lm sinnvoll.

Warmweiß oder bunt?

Warmweißes Licht passt zu Holz, Gräsern und naturnahen Gärten und stört Insekten weniger. Kaltweiß mit 6500 K erinnert an Mondlicht und wirkt neben modernen Betonplatten gut. RGB- oder RGBW-Steine haben einen Moduswahlschalter: entweder eine feste Farbe oder ein Farbwechsel, bei dem jede Farbe etwa eine Minute stehen bleibt. Manche merken sich die zuletzt gewählte Farbe über Nacht.

Aufstellen und Pflege

Der Platz sollte sechs bis acht Stunden direkte Sonne bekommen. Unter Bäumen oder an der Nordseite des Hauses lädt der Akku nur teilweise. Stellen Sie Solarsteine nicht direkt neben Wegeleuchten oder Straßenlaternen, sonst hält der Dämmerungssensor die Nacht für Tag. Leichte Steine kippen beim Rasenmähen oder bei Sturm schnell um – Erdspieße eindrücken oder den Boden des Steins etwas im Kies versenken, ohne das Modul zu verdecken.

Vor dem ersten Einsatz den ausgeschalteten Stein etwa 48 Stunden in die Sonne legen, damit der Akku voll geladen startet. Das Modul ab und zu von Staub, Pollen und Laub befreien. Der Akku hält meist zwei bis drei Jahre; ersetzen Sie ihn durch einen Akku desselben Typs und derselben Spannung, nie durch Alkaline-Batterien. Ersatzakkus nicht auf Vorrat kaufen, denn sie altern auch im Schrank. Alte Akkus gehören in die Sammelbox im Handel oder auf den Wertstoffhof.

Ein Wort zur Lichtverschmutzung: Lassen Sie Teile des Gartens dunkel und richten Sie Strahler nicht in Baumkronen. Nachtfalter und Fledermäuse danken es.

Häufige Fragen zu Solarsteinen

Sind Solarsteine winterfest?

Das hängt vom Modell ab. Große Steine aus PE mit IP65 sind oft für den Ganzjahresbetrieb ausgelegt, teils bis −20 °C. Kleine Kunstharz-Steine besser vor dem ersten Frost ins Haus holen, weil Dauerfrost den Akku schädigt. Schnee auf dem Modul stoppt das Laden ganz.

Gibt es große Solarsteine?

Ja. Leuchtende Findlinge messen etwa 25–40 cm und bleiben trotzdem leicht, weil sie hohl und aus Kunststoff sind. Für einen festen Stand sorgen Erdspieße oder ein Kiesbett.

Wie lange leuchten Solarsteine?

Nach einem sonnigen Tag meist sechs bis acht Stunden, große Modelle bis zu zehn. Im Spätherbst und Winter deutlich kürzer.

Laden sich Solarsteine auch ohne Sonne auf?

Ja, auch diffuses Tageslicht lädt den Akku, nur schwächer. Nach einem trüben Tag leuchtet der Stein kürzer und gedämpfter, nach mehreren grauen Tagen in Folge bleibt er unter Umständen ganz aus.

Darf ein Solarstein im Teich liegen?

Nur am Ufer. IP65 schützt gegen Strahlwasser und Regen, aber nicht gegen dauerhaftes Untertauchen – dafür braucht eine Leuchte IP67 oder IP68. Legen Sie den Stein so, dass das Modul trocken bleibt und mittags Sonne abbekommt; die Spiegelung im Wasser verdoppelt den Effekt ohnehin.

Gibt es Solarsteine zum Einpflastern?

Ja, als flache Pflaster- oder Bodenleuchten im Format eines Pflastersteins. Sie nehmen den Platz eines Steins im Belag ein: alten Stein herausnehmen, die Leuchte ins Sandbett setzen, die Höhe mit Sand an die Nachbarsteine angleichen und die Fugen wieder mit Sand einkehren. Am Wegrand ergibt ein Abstand von etwa 2–3 m eine gut lesbare Lichtlinie; mitten in die Laufzone gehören sie besser nicht. Prüfen Sie, ob das Modell begehbar oder sogar befahrbar ist, und klopfen Sie es nicht mit Gummihammer oder Rüttelplatte fest, solange der Hersteller das nicht ausdrücklich erlaubt.

Wie bekommt man Solarsteine wieder zum Leuchten?

Zuerst den Schalter prüfen – oft steht er noch auf Aus. Dann den Stein ausgeschaltet zwei Tage in die Sonne legen, denn nach Lieferung oder Winterpause ist der Akku häufig leer, und andere Lichtquellen in der Nähe meiden, die den Sensor täuschen. Bleibt er dunkel, ist meist der Akku verbraucht; bei mittleren und großen Steinen sitzt er oft als AA-Zelle unter einer Klappe am Boden und lässt sich tauschen, in sehr kleinen Kieseln ist er manchmal fest verbaut.

Wer statt Steinoptik klare Formen aus Metall und Glas mag, liest bei modernen Solarleuchten für den Garten weiter. Grundsätzliches zu Kugeln, Lichterketten und Wandleuchten mit Sonnenstrom steht unter Solarleuchten.

Filter