Kostenloser Versand ab €200*
{{ aa_name() }}
Alle Kategorien
Geschenke
Gesunde Luft
Winter-Accessoires
Winterspielzeuga
Deckeneinbauleuchten
{{ bb_name() }}
Tiffany-Stehlampen

Tiffany-Stehlampen

Tiffany-Stehlampen

Eine Tiffany-Stehlampe ist eine Stehleuchte, deren Schirm aus vielen farbigen Glasstücken besteht, die mit Kupferfolie eingefasst und miteinander verlötet sind. Damit wird aus der Stehlampe ein Lichtobjekt: Statt weißes Licht in die Ecke zu werfen, leuchtet der Schirm selbst und färbt Wände und Decke in warmes Bernstein, Grün oder Rot.

Als Stehlampe kommt die Glaskunst besonders gut zur Geltung. Der Schirm sitzt ungefähr auf Augenhöhe, wenn man im Sessel sitzt, und man sieht jedes Detail des Musters aus der Nähe – bei einer Hängeleuchte über dem Esstisch blickt man dagegen meist von unten hinein.

Was ist eine Tiffany-Lampe eigentlich?

Der Name geht auf Louis Comfort Tiffany zurück, einen amerikanischen Gestalter um 1900, dessen New Yorker Werkstätten die Glasschirme im Stil des amerikanischen Jugendstils berühmt machten. Originale aus dieser Zeit sind heute Museums- und Auktionsstücke. Wer heute von einer Tiffany-Lampe spricht, meint die Technik und den Stil, nicht die Herkunft.

Typisch sind opaleszentes, oft geflammtes oder marmoriertes Glas, Motive aus der Natur wie Libellen, Seerosen, Tulpen oder Blätter sowie streng geometrische Schirme in Bernstein, Grün und Creme. Die Lötnähte werden patiniert, meist in Bronze-, Kupfer- oder Schwarzton.

Wie werden Tiffany-Lampen hergestellt?

Zuerst entsteht eine Vorlage auf Karton, in der jedes Teil eine Nummer und eine Farbe bekommt. Das Glas wird zugeschnitten und geschliffen, die Kanten werden mit selbstklebender Kupferfolie umwickelt. Anschließend verlötet man die Teile mit Zinn und patiniert die Nähte. Erst die Kupferfolientechnik machte gewölbte Schirme in Kuppel-, Glocken- oder Blütenform möglich – mit klassischer Bleiverglasung, wie bei Kirchenfenstern, ließe sich das kaum umsetzen.

Ein großer Stehlampenschirm besteht aus einigen Dutzend bis mehreren Hundert Einzelteilen. Das erklärt auch, warum handgefertigte Tiffany-Lampen ihren Preis haben: Jedes Stück wird von Hand geschnitten, eingefasst und gelötet, und das dauert bei großen Schirmen viele Stunden.

Maße und Technik im Überblick

Merkmal Übliche Werte Worauf es ankommt
Gesamthöhe meist 150–170 cm, große Modelle bis etwa 185 cm neben dem Sessel reichen 150–160 cm; im Altbau mit hohen Decken darf es mehr sein
Schirmdurchmesser 30–50 cm 30–35 cm für Leseecke und Schlafzimmer, 45–50 cm für große Wohnzimmer
Fassung überwiegend E27, seltener E14 bestimmt die Auswahl an Leuchtmitteln
Anzahl Leuchtmittel 1–3 mehrere Lampen leuchten den Schirm gleichmäßiger aus
Maximale Leistung häufig 40–60 W je Fassung (Glühlampe) Grenze wegen Wärme; LED mit wenigen Watt bleibt weit darunter
Schalter Zugkette unter dem Schirm, Fußschalter oder Schnurschalter Zugketten erlauben, einzelne Lampen getrennt zu schalten
Gewicht etwa 6–10 kg ein schwerer Fuß hält den Glasschirm sicher

Neben der klassischen Stehlampe mit Kuppelschirm gibt es Varianten mit zusätzlichem Leseleuchtenarm, Modelle mit kleinem, schwenkbarem Schirm und Deckenfluter, deren Glasschale nach oben zeigt und das Licht über die Decke zurückwirft.

Licht, Aufstellung und Pflege

Ein Glasschirm gibt gedämpftes, farbiges Licht ab – ideal für Abende auf dem Sofa, für eine Leseecke nur in Kombination mit einer zweiten Lichtquelle oder einem Modell mit Lesearm. Warmweißes Licht mit 2700–3000 K bringt die Farben zum Glühen, kaltweißes lässt Bernstein grau aussehen. Klare Leuchtmittel betonen die Farbtiefe, matte verteilen das Licht gleichmäßiger und vermeiden helle Flecken.

Am besten steht die Lampe seitlich oder leicht hinter dem Sessel, am Sofaende oder in einer Zimmerecke. Die Unterkante des Schirms liegt idealerweise bei rund 100–120 cm, also etwa auf Augenhöhe im Sitzen. Durchgänge meiden Sie besser: Der schwere Glasschirm macht die Lampe kopflastig. Die Stehlampe wird einfach eingesteckt; Reparaturen an Kabel, Fassung oder Schalter gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Zur Pflege die Lampe ausschalten und abkühlen lassen, dann den Staub mit einem weichen, trockenen Tuch oder Staubwedel entfernen. Hartnäckigen Schmutz mit einem leicht feuchten Tuch abnehmen und sofort trocken nachwischen. Scharfe Reiniger, Essig oder Scheuerschwämme greifen die Patina an. Halten Sie sich an die angegebene Höchstleistung, denn Lot und Patina vertragen keine dauerhafte Hitze.

Häufige Fragen

Was ist eine Tiffany-Lampe?

Eine Leuchte mit Schirm aus farbigem Glas in Kupferfolientechnik, benannt nach Louis Comfort Tiffany. Heute steht der Begriff für Technik und Stil, nicht für einen bestimmten Hersteller.

Warum sind Tiffany-Lampen so teuer?

Weil jeder Schirm aus vielen von Hand geschnittenen, eingefassten und verlöteten Glasstücken besteht. Dazu kommen hochwertiges Glas und ein schwerer Metallfuß. Originale aus Tiffanys Werkstätten sind wiederum Sammlerstücke.

Wie erkenne ich eine originale Tiffany-Stehlampe?

Echte historische Stücke sind signiert, gut dokumentiert und werden über Auktionshäuser gehandelt. Bei modernen Lampen achten Sie auf Echtglas, unregelmäßige, handgelötete Nähte und einen massiven Fuß – völlig gleichförmige, gepresste Nähte deuten auf ein gegossenes Imitat hin.

Lohnt sich eine gebrauchte Tiffany-Stehlampe?

Ja, wenn Glas und Nähte intakt sind. Prüfen Sie vor dem ersten Einschalten Kabel, Fassung und Schalter und lassen Sie alte Elektrik von einer Fachkraft erneuern.

Welches Leuchtmittel passt in eine Tiffany-Stehlampe?

Eine warmweiße LED mit passender Fassung, meist E27. Kleine Tropfen- oder Kugelformen passen gut unter flache Kuppelschirme und erwärmen das Glas kaum.

Wie groß sollte eine Tiffany-Stehlampe sein?

Für die Sesselecke sind 150–160 cm Höhe und 40 cm Schirm ein guter Mittelweg. Ein großer Schirm mit 50 cm wirkt nur in einem entsprechend großen Raum ausgewogen.

Mehr zu Stehleuchten allgemein: Stehlampen. Soll das Glas auch über dem Esstisch leuchten, passen Tiffany-Hängelampen zum gleichen Stil.

Filter